Titel
 
Startseite August Wilhelm von Horn
(18. 02. 1800 - 19. 04. 1886)

Geb. 18.02.1800 zu Loschen (Kreis Pr. Eylau)

Vater:
Karl Gottlieb, Herr auf Michelau usw., geb. 11.11.1771 zu Ischdaggen, gest. 14.02.1852 zu Danzig

Mutter:
Charlotte Christine Eva geb. Meyer, gest 14.04.1852 zu Stettin

Ehefrau:
oo 11.11.1839 zu Bolschau: Maria Antoinette Konstantia Freiin d'Orville von Löwenklau, geb. 26.3.1819 zu Mühlberg (Sachsen), gest. 9.1.1878 zu Berlin, beigestzt auf dem Invalidenfriedhof

Kinder:
1. Richard Adolf Ferdinand, geb. 29.08.1840, gest. 08.09.1870
2. Antonie Luise Charlotte, geb. 03.08.1841, gest. 20.10.1842
3. Hugo Louis Oskar, geb. 13.07.1842, gest. 01.04.1845
4. Klara Ida Pauline, geb. 23.08.1843
5. Adolf Rudolf Karl August von Horn, geb. 1.12.1844, Major
6. August Hugo Oskar, geb. 17.08.1849, gest. 31.1.1871
7. Karl August Ferdinand, geb. 10.9.1853, preuß. General
8. Erich Axel Rudolf, geb. 3.2.1857, preuß. General
9. Martha Marie Eva Antoinette, geb. 11.9.1860


Militärischer Lebenslauf:

15.5.1816 Musketier im 4. Infanterieregiment - 4.9.1817 Portepeefähnrich - 20.2.1819 Sekondelieutnant - 1822/25 kommandiert zur allgemeinen Kriegsschule - 30.3.1828 Adjutant der 3. Infanteriebrigande - 30.3.1832 unter Belassung in seinem Kommando aggregierter Premierleutenant - 30.3.1836 Adjutant der 2. Division - 30.3.1838 unter Belassung in seinem Kommando aggregierter Kapitän - 30.3.1840 Kompagniechef im 22. Infanterieregiment mit Patent vom 9.12.1837 - 27.3.1847 Major und Kommandeur des II. Bataillons 4. Landwehrregiments - 29.4.1851 Bataillonskommandeur im 1. Infanterieregiment - 22.3.1853 Oberstlieutenant - 2.11.1854 Kommandeur des 20. Infanterieregiments - 15.7.1855 Oberst - 6.8.1857 Kommandant von Stettin - 19.9.1857 a la suite des 20. Infanterieregiments gestellt - 13.5.1858 Kommandeur der 26. Infanteriebrigade - 22.11.1858 Generalmajor - 15.3.1859 Kommandeur der 4. Infanteriebrigade - 3.10.1859 Roter Adler-Orden III. mit Schleife - 18.10.1861 Roter Adler-Orden II. mit Eichenlaub - 6.5.1862 Kommandeur der 8. Division - 13.12.1862 Generallieutenant - 15.11.1863 Großkreuz des sachs.-ernest. Haus-Ordens - 18.1.1864 Stern zum Roten Adler-Orden II. mit Eichenlaub - 12.11.1864 Großkreuz des sächs. Falken-Ordens - 23.9.1865 Roter Adler-Orden I. mit Eichenlaub - 1866 Feldzug: Gefecht bei Podol, Schlacht bei Königgrätz - 15.7.1866 Inspekteur der Infanterie des II. Reserve-A.-K. - Großkreuz des mecklb.-schwerin. Militär-Verdienstkreuz - 15.9.1866 zu den Offizieren von der Armee - 20.9.1866 Schwerter zum Roten Adler-Orden I. mit Eichenlaub - 6.10.1866 als General der Infanterie zur Disposition gestellt - 14.8.1870 während der Mobilmachung stellvertretender Kommandierender General des IV. A.-K. - 20.6.1871 von dieser Stellung entbunden - Gest. 19.4.1886 zu Berlin - 22.4.1886 beigesetzt auf dem Invalidenfriedhof
 

aus seinem Leben:
(entnommen einem nicht näher bekannten milit. biograph. Lexikon, ~1900)

General von Horn hat sich als Führer der 8. Division im Feldzuge von 1866 einen Namen gemacht. In den Erinnerungen, die der Sohn des Generals, der spätere Generallieutenant Karl von Horn, zuletzt Kommandant von Spandau, niedergeschrieben, heißt es darüber: "Im Kriege gegen Österreich hatte die 8. Division Horn Gelegenheit, siegreich gegen die österr. sog. Eiserne Brigade (Regimenter Nr. 30, 34 und das 18. Jägerbataillon) am 26.27. Juni 1866 im Gefecht zu Podol zu kämpfen und 500 Gefangene zu machen. Die 8. Division hatte beim Einmarsch in Böhmen die Tete der I. Armee. Die Kunde ihrer mit dem Überschreiten der Grenze beginnenden Erfolge durcheilte jubelnd ganz Preußen. Wieder vermehrte ein Horn den kriegerischen Ruhm dieses Namens und fügte dem alten Lorbeer der Horns aus der Schwedenzeit und den Kriegen Preußens zu Anfang des Jahrhunderts gegen den korsischen Eroberer und Erbfeind neue Blätter und Blüten hinzu."

Während des Feldzuges von 1870/71 war General von Horn stellvertretender Kommandierender General in Magdeburg, konnte aber seines hohen Alters wegen nicht mehr ins Feld. Dafür zogen 4 Söhne von ihm in den Krieg, im ganzen hatte er 12 Kinder, von denen aber mehrere jung starben.


 
Gedenkstein auf dem Invalidenfriedhof zu Berlin

 
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