Diese Familie von Horn ist eine preußische, evangelisch und stammt
aus der Altmark.
Vom König Wilhelm von Preußen wurde durch zwei Allerhöchste Kabinetsorders von 28. Dezember 1865
in Berlin den
Söhnen von Anton Ludwig Ernst Horn (1774-1848), Professor der Medizin, Geheimer Medizinalrat
und Mitglied der Wissenschaftlichen Deputation, dem
Geheimen Obermedizinalrat und Direktor der Charité in Berlin Dr. med.
Karl Friedrich Wilhelm Theodor Horn und dem Oberpräsident Dr. jur.
Carl Wilhelm Georg Heinrich Horn -
letzteren in besonderer Anerkennung seiner Verdienste
als Oberpräsident der Provinz Posen - der erbliche Adel
verliehen.
Handbuch der Chirurgie. 2 Bde.
von Horn, E.
Berlin, o.Verl., 1805, 8 , XIV, 322 + VI, 338 S., PappBde. d.Zt. mit roten Rückenschildern. Ernst Horn (1774-1848) aus Braunschweig, war Professor in seiner Vaterstadt, darauf folgend in Wittenberg, Erlangen und Berlin. Dort war er am Charité-Krankenhaus tätig, wurde später Generalarzt und Geh.-Medizinalrat. Sein vorliegendes Handbuch der allgemeinen Chirurgie ist selten. Hirsch-H. III, 297-98; Gelehrtes Berlin (1825) S. 112.
In 1857 Westphal became assistant in the smallpox section of the Berlin Charité. One year later, 1858, he moved to the department for the mentally ill, working as an assistant physician with Wilhelm Griesinger (1817-1868), Wilhelm von Horn (1803-1871), and Karl Wilhelm Ideler (1795-1860). In 1861 he was habilitated as Privatdozent of psychiatry at the Berlin University.
Carl Wilhelm Heinrich Georg von Horn
† 26.10.1807 in Berlin, 18.5.1889 in Berlin
1862 - 1869 Oberpräsident der preußischen Provinz Posen, 1869 - 1882 Oberpräsident der preußischen Provinz Ostpreußen.
Die Irrenanstalt der Charité blieb lange Zeit die größte und wichtigste im Lande. Der zuständige zweite Arzt, Ernst Horn (1774 bis 1848), machte sich mit fragwürdigen Behandlungsmethoden einen zweifelhaften Namen. Er mußte sich mehrfach der Justiz stellen. Seine Auffassung über die therapeutische Wirkung von Arbeit ist aber nicht untypisch für die damalige Zeit: „Eins der wirksamsten Heilmittel ist die Beschäftigung und Arbeit. Diese Arbeiten müssen erzwungen werden; ihre Wirkungen sind in der Regel nützlicher, wenn der Kranke sie ungern treibt als wenn die Besorgung ihm Vergnügen gewährt” (1818).
191. Horn, Ernst, Versuch über die Natur und Heilung der Ruhr. 2 Bll., IV, 1 Bl., 299 Seiten, 3 Bll. Anzeigen. Pappband der Zeit mit Rückenschild. Erfurt, Hennings, 1806.
Ernst Horn: Oeffentliche Rechenschaft über meine zwölfjährige Dienstführung als zweiter Arzt des Königl. Charité-Krankenhauses zu Berlin Nebst Erfahrungen über Krankenhäuser und Irrenanstalten
Berlin 1818. Mikroedition (1992). 2 Fiches. DHS-AR. DHS 62.
Ernst Horn (1774-1848) - Leben und Werk : ein ärztlicher Direktor der Berliner Charité an der Wende zur naturwissenschaftlichen Medizin
Schneider, Hans
Berlin
Freie Univ.
1986. 288 S. : Ill., graph. Darst.
Arzt Ernst Horn (1774-1848) beantragte am 8.2.1818 die Entlassung aus seiner Charitéanstellung
Protestant - prussian noblity Berlin 28th December 1865 (for the brothers Karl Friedrich Wilhelm Theodor, Geheimer-Medizinal-Rat, and Karl Wilhelm Heinrich Georg Horn, Königlich Preußischer Ober-Präsident of the Province of Posen)
Stammbaum (family tree):
(.pdf) (.html - ausführlich (in detail))
Mitglieder der Familie (members of this family):
Rudolf Heinrich Ferdinand von Horn (1798-1863)
preußischer Generallieutnant
Heinrich Wilhelm von Horn (1762-1829)
Kommandant von Magdeburg,
kommandierender General des VII: A.-K. in Münster
Victor Sigismund Rudolf von Horn (1866-1934)
preußischer General der Artillerie
Wappen - Blasonierung (coats of arms - description):
- In Blau drei quer übereinander gelegte mit den drei Mundstücken links gewendete, silberbeschlagene schwarze Hifthörner. Auf dem gekrönten Helm mit blau-silbernen Decken drei Straußenfedern - die mittlere schwarz, die äußeren silbern - quer überdeckt von einem der Hifthörner.
- Das Wappen, das dem Geheimen Obermedizinalrath Doktor Carl Friedrich Wilhelm Theodor von Horn verliehen worden ist, zeigt einen viereckigen an den Seiten ausgeschnittenen, an en beiden unteren Ecken abgerundeten und in eine Spitze ausgezogenen blauen Schild, in welchem drei mit dem Mundstück links gewendete schwarze mit breiten silbernen Beschlägen versehenen Hüfthörner quer übereinander gelegt sind. - Auf der Mitte des oberen Schildrundes ruht ein vorwärts gekehrter, roth gefütterter, mit goldenen Bügeln, Einlassungen und anhängenden goldenen Kleinod versehener und mit einer adeligen Krone gekrönter, stahlblauer offener Turnierhelm. - Aus der Krone gehen drei Straußenfedern, die mittlere schwarz, die äußerren von Silber lingirt, quer überdeckt von einem der Hüfthörner wie im Schilde. - Die Helmdecken sind zu beiden Seiten inwendig von Silber auswendig blau lingiert. Unter dem Schilde ein blaues Spruchband mit der silbernen Aufschrift "PARTA TUERE"
Das Wappen, welches dem Oberpräsidenten Carl Wilhelm Georg Heinrich von Horn verliehen worden ist, ist mit dem dem Geheimen Obermedizinalrath Doktor Carl Friedrich Wilhelm Theodor von Horn verliehenen Wappen vollkommen identisch, und ist die Aufschrift auf dem blauen Spruchbande unter dem Schilde "JUSTE AC SINCERE"
In blue three black horns laid transverse one upon the other, the mouthpiece turned to the left and stud with silver. Upon the crowned helmet with blue-silver blankets three ostrich feathers - the one iin the middlie in black, the outter ones insilver, transverse covered by one of the horns.
Orte, Güter, etc. (places, manors, etc.):
noch nicht verfügbar
(not available yet)
Lebende Familienmitglieder? (living family members?):
Ja
(yes)
(c) H. M. von Horn, 2006