
Der Name "von Horn" taucht im braunschweigischen vermutlich
erstmals mit Curd von Horn auf, der ebenda zu Beginn des 14.
Jahrhunderts gelebt hat. Von ihm stammt diese Familie ab, sie ist
vermutlich im 12. Jahrhundert mir anderen Familien aus der Region
Wastphalen gekommen, um die neugegründete Altstadt
Braunschweigs zu besiedeln. Sie wurde zu einer der bedeutendsten
Patrizierfamilien in Braunschweig und stellte mehrere
Bügermeister (unter anderem Adrian von Horn +1640).
Sie besaß mehrer Häuser, unter anderem am
braunschweiger
Kohlmarkt und in der Sonnenstraße. An der Martinikirche gab
es eine Erbbegräbnisstätte. Große Teile der
Familie gingen Handelsgeschäften nach, einige erwarben jedoch
auch Manufakturen, wie die Fayencemanufaktur von Horn.
Seitenlinien der Familie siedelten sich u.a. in Duderstadt, Heiligenstadt und Uelzen an.
Die meisten
Familienzweige sind im 17. und 18. Jahrhundert, die Familie in
Braunschweig selbst ist Anfang des 19. Jahrhunderts erloschen.
Ernst Heinrich Kneschke beschreibt die Familie in seinem "Deutschen Adels- Lexicon" von 1863 wie folgt: Patriciergeschlecht aus Heiligenstadt auf dem Eichsfelde a. d. Leine. Remmert v. H., Assesor des Stadtgerichts zu Heiligenstadt, starb 1611 u. Ignatz v. H., kurmainz. Hofrath, starb 1752 daselbst. Wahrscheinlich gehörte zu dieser Familie auch Heinrich v. H., beider Rechte Dr., welcher 1660 als Rath der Aebtissin zu Heford vorkam.
Mitglieder der Familie (members of this family):
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Wappen - Blasonierung (coats of arms - description):
noch nicht verfügbar
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Orte, Güter, etc. (places, manors, etc.):
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Lebende Familienmitglieder? (living family members?):
Ja
(yes)
(c) H. von Horn, 2010